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Die mittelalterlichen Burgen

 

 

Die Burgen der Städte Manderscheid und Ulmen sind wertvolle kuturelle Relikte und standhafte Zeugen der mittelalterlichen Vergangenheit in der Vulkaneifel.  

 

Die Burgen von Manderscheid  wurde 1173 erstmalig urkundlich erwähnt. Sie war der Stammsitz der Herren von Manderscheid, die hier als Vögte der Abtei Echternach auf luxemburgischen
Hoheitsgebiet regierten. Von 1346 bis 1348 erfuhr die Burg eine Belagerung durch die Truppen des Kurfürsten Balduin von Trier, die sie uneingenommen überstand. 1457 erhielt Dietrich III. von Manderscheid den Reichsgrafentitel.
 

 

Heute ist die Burganlage im Besitz des Eifelvereins. 

 

Die Burg Ulmen  wurde 1074 erstmalig urkundlich erwähnt.
Zu Ende de 12. Jahhunderts regierte hier der Ritter Heinrich von Ulmen. Die Folgezeit war geprägt vom Raubrittertum, das seine Blütezeit im 14. Jahrhundert erlebte. 1490 wurde Ulmen Kurtrierisches Amt. 1508 wurde der Ritter Philipp Haust von Ulmen nach Überlieferungen durch seine treue Burgfrau aus der Gefangenschaft im Heiligen Land befreit.
 

 

Heute ist die Burg im Besitz der Gemeinde Ulmen.